ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG

Endlich Ausbildung! Das bedeutet ein neuer Arbeitsalltag und viele noch unbekannte Lerninhalte aus Theorie und Praxis. Eine Vielzahl an Informationen sowie praktische Handlungshilfen zur Planung und Durchführung der betrieblichen und schulischen Ausbildung zum/zur Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik liefert eine neue Broschüre allen an dieser Ausbildung beteiligten oder interessierten Personen. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat gemeinsam mit dem Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung (BTGA e.V.), der IG Metall und dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK e.V.) eine entsprechende Umsetzungshilfe innerhalb der BIBB-Reihe „Ausbildung gestalten“ veröffentlicht.

 

Praktische Tipps für die Ausbildung

 

Eine Umsetzungshilfe für den Bereich Sanitär-Heizung-Klima soll Berufsbeginnern den Einstieg erleichtern 

Darin werden die Umsetzung der neuen Ausbildungsordnung und des Rahmenlehrplans beschrieben, die am 1. August 2016 in Kraft getreten sind. Die Veröffentlichung richtet sich an Ausbilderinnen und Ausbilder, Auszubildende, Berufsschullehrerinnen und Berufsschullehrer sowie an Prüferinnen und Prüfer. Die BIBB-Reihe „Ausbildung gestalten“ richtet sich mit ihren konkreten Tipps und praktischen Anleitungen direkt an die Ausbildungspraxis und unterstützt das Ausbildungspersonal bei der täglichen Arbeit mit den Auszubildenden.

 

Das BIBB erarbeitet die Umsetzungshilfen in Zusammenarbeit mit einem Autorenteam, das sich aus Sachverständigen des Neuordnungsverfahrens zusammensetzt.

 

Die Umsetzungshilfe „Ausbildung gestalten – Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik“ kann im Internet unter der Adresse www.bibb.de/ausbildunggestalten  kostenlos heruntergeladen werden.

Darüber hinaus kann man gedruckte Exemplare beim BIBB auch als Print-on-Demand zum Preis von jeweils 24,90 Euro bestellen. Unter derselben Internetadresse stehen auch Umsetzungshilfen für weitere duale Ausbildungsberufe zur Verfügung. Dieses Angebot für die Ausbildungspraxis werde, so das Institut, kontinuierlich ausgebaut.

Eine neue Broschüre will den Berufsanfängern zahlreiche nützliche Informationen bieten.         

Foto: © BIBB

Biologie und Chemie
im Fokus

 

An den Fachoberschulen in Karlsfeld und Scheyern wird jetzt auch der Zweig ABU angeboten

 

Agrarwirtschaft, Biotechnologie und Umwelttechnologie (ABU) heißt ein Zweig an der Fachoberschule (FOS), der nun in der Region an zwei Schulen angeboten wird. Neben den allgemein verpflichtenden Prüfungsfächern Deutsch, Englisch und Mathematik kommt in dem neuen Zweig Biologie als viertes Prüfungsfach hinzu. Außerdem gehören die Fächer Chemie, Physik und Technologie zum Profil von ABU.

 

Der Schwerpunkt liegt auf den Fächern Biologie und Chemie, die in diesem Maße in den anderen Fachrichtungen nicht vertreten sind. Dieser Zweig deckt also alle naturwissenschaftlichen Fächer ab und öffnet die Tür zu einer großen Bandbreite beim Studium und im Beruf, wie zum Beispiel Biologie und Umwelt, Chemie und Pharmazie, Ernährung und Lebensmitteltechnologie, Medizin, Gesundheit und Sport, Technik Erneuerbare Energien, Gartenbau und Landschaftspflege, sowie Agrar- und Forstwirtschaft, um nur einige zu nennen.

Schwerpunktwahl   frühzeitig möglich

 

Ein Schüler der Ausbildungsrichtung ABU kann bereits im Praktikum, das die Hälfte des 1. Schuljahres (11. Klasse) einnimmt, seinen Schwerpunkt auf einen der Bereiche Ernährung, Biotechnologie, Umwelttechnologie, Land- und Forstwirtschaft oder Gartenbau legen. Die Auswahl der Betriebe erstreckt sich von chemischen, medizinischen oder biotechnologischen Laboren, Betriebe der Lebensmittelbranche, Tierarztpraxen, über Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien bis hin zu „Arbeiten im Grünen“, wie im Gartenbau oder in Land- und Forstwirtschaft.

 

Der ABU-Zweig wird in der Region an der privaten FOS in Karlsfeld und ab dem Schuljahr 2018/2019 auch an der staatlichen FOS Scheyern angeboten. Die Einschreibung ist während der Anmeldephase vom Montag, 26. Februar bis Freitag, 9. März 2018 möglich. Die Anmeldung an FOS und BOS findet bayernweit in diesem Zeitraum an den jeweiligen Schulen statt.

 

Die FOS-Scheyern bietet am Samstag, 24. Februar von 10 bis 13 Uhr einen Tag der offenen Schule an, an dem sich Interessenten auch über den neuen Zweig informieren können. An der FOS in Karlsfeld finden sowohl am Mittwoch, 21. Februar als auch am Donnerstag, 1. März, jeweils ab 19 Uhr, Info-Abende statt.

Adieu Anschreiben?

 

Kurzprofil und One-Click-Verfahren – Bewerbungsunterlagen
scheinen sich derzeit im Wandel zu befinden

 

Nicht nur Bewerber sollten sich um einen guten Eindruck bemühen. Denn: schlechte Erfahrungen im Bewerbungsprozess sprechen sich auch bei den Suchenden herum. Deshalb sind Arbeitgeber gut beraten, die Kandidaten schon mit ihrem Bewerbungsverfahren zu überzeugen. Entscheidend dabei: die Art der Bewerbung selbst. Und die erfindet sich in diesen Zeiten offenbar neu. Diesen Schluss lässt die Studie „Bewerbung der Zukunft“ des Online-Karriereportals Monster und des Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universität Bamberg zu.  

 

„Die Kandidaten sind zunehmend mobil unterwegs und möchten sich dann auch so bewerben“, so die Einschätzung von Studienleiter Prof. Dr. Tim Weitzel vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der Universität Bamberg. „Dabei fragen sie sich, ob so ein lästiges Anschreiben noch zeitgemäß ist. Unternehmen experimentieren heute mit unterschiedlichen Bewerbungsformen von Post über Mail bis One-Click.“ Fest stehe, so das Portal: Recruiter müssen in Punkto Bewerbung umdenken – und zwar rasch, schließlich plane zum Beispiel fast die Hälfte aller Millennials, laut einer weiteren Studie in naher Zukunft den Job zu wechseln.

Nach wie vor meinten 78,5 Prozent der Unternehmen, so das Ergebnis, dass sich Kandidaten beim Anschreiben positiv von anderen abheben können. Doch 32,4 Prozent der Kandidaten würden am liebsten auf ein Anschreiben verzichten. Diese Botschaft sei auch bei vielen Unternehmen angekommen: Nur noch knapp 60 Prozent glaubten, dass das persönliche Anschreiben auch künftig ein wichtiges Auswahlkriterium sein werde, während für fast 98 Prozent der Unternehmen der Lebenslauf wichtig bleibe.

 

Die Studie zeige auch: Unternehmen planen, für Bewerbungsverfahren verstärkt digitale Kanäle und soziale oder berufliche Netzwerke zu nutzen. Schließlich suchten Millennials ja auch heute schon am häufigsten online nach einem neuen Job – digitale Bewerbungen seien da die logische Schlussfolgerung. Entsprechend wenig Begeisterung herrsche bei den Kandidaten für die papierbasierte Bewerbung, nur noch 1,5 Prozent möchten sich in Zukunft so bewerben. Und auch nur knapp 5 Prozent der Unternehmen wünschen sich künftig papierbasierte Bewerbungen. 30,6 Prozent der Unternehmen präferieren zukünftig dagegen E-Mail-Bewerbungen und fast 74 Prozent Formular-Bewerbungen. „Die Kandidaten freunden sich mit dieser aus ihrer Sicht zu standardisierten und aufwendigen Form der Bewerbung langsamer an – nur 23,8 Prozent würden sie künftig bevorzugen. Bei der E-Mail-Bewerbung sind es 56,2 Prozent“, erläutert Marc Irmisch-Petit, Vice President General Manager bei Monster. Die One-Click- oder One-Swipe-Bewerbung sei „eine spannende Innovation im Bewerbungsprozess“, wenn solche Bewerbungen akzeptiert würden, zeigten Arbeitgeber „auf jeden Fall Nähe zu den Bedürfnissen der Kandidaten“. 17,9 Prozent der Unternehmen planten die One-Click-Bewerbung für ihr künftiges Bewerbungsverfahren mit ein. 23,3 Prozent der Kandidaten hätten sie schon einmal genutzt.

 

Grundsätzlich werden digitale Bewerbungswege immer wichtiger, wie die One-Click-Bewerbung oder auch das Kurzprofil, das von 79,9 Prozent der Kandidaten als künftig relevant eingeschätzt werde. Zumeist steht das eigene Profil schon in Businessnetzwerken oder auf Jobbörsen wie zum Beispiel monster.de zum Upload beziehungsweise Versand bereit. Stellensuchende bevorzugen in Zukunft schnelle, unkomplizierte und mobile Bewerbungswege. Personaler sollten ihnen dafür den Weg freimachen.

Junge Leute suchen eine Arbeitsstelle oft online auf dem Smartphone.
Foto: Fotolia

Besser auf Nummer sicher

 

Eine Ausbildung lohnt sich immer – das beweist einmal mehr
eine aktuelle Arbeitsmarkt-Statistik

 

Gute Nachrichten vom Jobmarkt sind natürlich immer willkommen. Doch sie sind vor allem ein Beleg dafür, dass es – unabhängig von der Konjunktur – immer besser ist eine abgeschlossene Berufsausbildung zu haben als gar keine. Laut der Bundesagentur für Arbeit (BA) haben auch arbeitslose Menschen, die keine Berufsausbildung vorweisen können, von der sehr guten Arbeitsmarktentwicklung im vergangenen Jahr profitiert. Nach Angaben einer aktuellen BA-Statistik hat deren Arbeitslosenquote im Vergleich zu 2016 um 1,3 Prozentpunkte auf 18,7 Prozent abgenommen. Nach wie vor ist aber das Risiko von ungelernten Menschen, arbeitslos zu sein, erheblich größer als von ausgebildeten Erwerbspersonen. Die Arbeitslosenquote war etwa fünfmal so hoch wie für Personen mit einer betrieblichen beziehungsweise schulischen Berufsausbildung, deren Quote bei 3,8 Prozent lag. Die niedrigste Arbeitslosenquote weisen Akademiker auf, von denen nur 2,5 Prozent arbeitslos waren. Im Vorjahresvergleich haben sich die Arbeitslosenquoten von Personen mit betrieblicher beziehungsweise schulischer Berufsausbildung um 0,4 Punkte und für Akademiker um 0,1 Punkte verringert.

                

Regionale Unterschiede

 

In regionaler Betrachtung zeigen sich enorme Unterschiede vor allem für Ungelernte. Tendenziell gilt: Je höher die allgemeinen Arbeitslosenquoten in einer Region, desto deutlicher zeigen sich auch qualifikationsspezifische Unterschiede. In Regionen mit niedriger Arbeitslosenquote ist die Differenz bei der Arbeitslosigkeit von Menschen mit und ohne Ausbildung kleiner als in Regionen mit hoher Arbeitslosenquote. Die niedrigsten Arbeitslosenquoten werden in dem süddeutschen Kreis Eichstätt gemessen: Die Quoten reichen dort von 0,9 Prozent für Akademiker über 1,2 Prozent für betrieblich bzw. schulisch Ausgebildete bis zu 4,3 Prozent für Ungelernte. Die höchste Quote für Ungelernte verzeichnet der ostdeutsche Kreis Uckermark mit 49,7 Prozent. Die Arbeitslosenquoten für betrieblich bzw. schulisch Ausgebildete und für Akademiker belaufen sich dort auf 10,3 bzw. 2,8 Prozent.