ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG

Den Schulabschluss in der Tasche, der Berufswunsch steht, aber die bisherigen Bewerbungen waren bislang leider erfolglos. Und selbst wenn ein Ausbildungsvertrag schon zum Greifen nah erscheint, kann der Ausbildungsbetrieb noch immer daran zweifeln, ob der Azubi wirklich geeignet ist. Kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Die Bundesagentur für Arbeit unterstützt mit der „Assistierten Ausbildung“ (AsA) und stellt Azubis quasi einen Personal Trainer an ihre Seite.

Der Personal Trainer für Azubis 

 

Mit der „Assistierten Ausbildung“ will die Bundesagentur für Arbeit junge Menschen am Beginn ihrer Laufbahn unterstützen

Kein Sonderweg

 

Die Assistierte Ausbildung mitsamt persönlicher Betreuung ist kein Sonderweg, sondern eine völlig übliche duale Ausbildung. „Der Jugendliche ist einer ganz normalen betrieblichen Ausbildung integriert und wird dort auch vom Unternehmen vergütet“, sagt Christan Weinert, Pressesprecher der Bundesagentur für Arbeit. Allerdings bekommen die Jugendlichen zusätzlich eine persönliche externe Unterstützung durch einen Coach. „Die Coaches sind zusätzlich für die Jugendlichen und auch den Unternehmer da, damit die Ausbildung auch zu einem erfolgreichen Ende geführt werden kann.“ Die persönlichen Assistenten unterstützen zum Beispiel beim Deutschunterricht oder leisten Nachhilfe in Fächern, die an der Berufsschule unterrichtet werden.

Ausbildung plus (akademischer Abschluss)

 

Duale Studienangebote werden immer differenzierter

 

Duales Studium wird immer beliebter – und die Zahl der Studiengänge steigt und steigt. 1592 wurden beispielsweise 2016 angeboten. 47.458 Unternehmen boten diese Art der Ausbildung an, 100.739 Berufsanfänger nutzten ihre Chance für eine qualifizierte Ausbildung in Kombination mit akademischen Abschluss. Politik, Wissenschaft und Wirtschaft heben immer wieder die Vorteile für beide Seiten hervor: Studierende haben eine hohe Übernahmesicherheit nach dem erfolgreichen Abschluss ihre Doppelausbildung, sie lernen praxisorientiert und erwerben zugleich den notwendigen theoretischen Überbau für ihre künftige Karriere. Zudem gibt es eine angemessene Ausbildungsvergütung. Auf Unternehmensseite will man mit dem dualen Studium künftige Mitarbeiter gewinnen und halten, sie von Anfang an mit der individuellen Unternehmenskultur und den immer feingliedrigeren Produktionsabläufen vertraut machen und so dem Fachkräftemangel entgegen wirken. Wer sich für ein duales Studium entscheidet, hat mittlerweile fast die Qual der Wahl – die allerdings immer in Abhängigkeit vom Ausbildungsunternehmen ist. Denn Spezialisierung sind für jedes beteiligte Unternehmen entscheidend. Das duale Studium gliedert sich in zwei gleichberechtigte Sparten: Theorie und Praxis. Wie sie miteinander verknüpft werden, hängt von Hochschule und Betrieb gleichermaßen ab. Im ausbildungsintegrierenden dualen Studiengang erhalten die Studierenden zusätzlich eine vollständige Ausbildung und haben am Ende zwei Abschlüsse vorzuweisen: den Bachelor und den Gesellenbrief. 

Begleitung schon vor
Ausbildungsbeginn

 

„Das Besondere an der Assistierten Ausbildung ist, dass es nicht nur im Vorfeld einer betrieblichen Ausbildung eine Unterstützung durch einen Coach gibt, sondern auch während der Ausbildung. Das heißt, junge Menschen haben auch während der Ausbildung einen Ansprechpartner, auf den sie zugehen können, wenn sie Probleme haben oder wenn sie an irgendeiner Stelle nicht weiterkommen – und der notfalls auch mal vermittelt, wenn es vielleicht mit dem Unternehmer mal eine kleine Unstimmigkeit gibt“, ergänzt Weinert. Während der Ausbildung können die Coaches bis zu neun Stunden pro Woche von den Azubis in Anspruch genommen werden. Vor Ausbildungsbeginn liegt die Unterstützung sogar bei 39 Stunden pro Woche. Die AsA ist keine Massenware von der Stange, sondern sie wird an die Bedürfnisse und Erfordernisse eines jeden Azubis angepasst. Der Coach legt gemeinsam mit den Auszubildenden fest, wie die Unterstützung aussehen soll. Auf diese Weise wird die Ausbildung flexibler und individueller. „Das Angebot der Assistierten Ausbildung kostet weder den Jugendlichen noch den Unternehmer etwas.“ Die Maßnahme übernimmt die Agentur für Arbeit. Wer an der ausbildungsvorbereitenden Phase vor Ausbildungsbeginn teilnimmt, hat sogar Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe. Diese Leistung hilft zum Beispiel dabei, die Kosten für Miete, Heimfahrten und den Lebensunterhalt zu decken. Die ausbildungsvorbereitende Phase dauert maximal ein halbes Jahr. In dieser Zeit geht es darum, einen geeigneten Betrieb zu finden und herauszuarbeiten, welche Unterstützung die passende ist. Hilfe bei Bewerbungen und Praktika runden das Paket ab. Um die Assistierte Ausbildung in Anspruch nehmen zu können, muss die Agentur für Arbeit einen Jugendlichen dafür vorgeschlagen haben. Einzelheiten erfahren Interessierte bei der Berufsberatung oder im Jobcenter. Seit 2015 wird die AsA angeboten. Damals erhielten rund 3300 Jugendliche diese Unterstützung – gut dreimal mehr waren es bereits im Jahr danach.

Manchmal muss der Berg zum Propheten kommen – das gelingt am besten, wenn er auch dessen Medienkanäle nutzt: Die Nachwuchskampagne der bayerischen Handwerkskammern geht mit einem neuen Motto an den Start. Bei „Macher gesucht! #echtecht“ können junge Menschen erfahren, wie sie zu einem der Macher von morgen werden.

 

#echtecht –
problemlos zu finden

 

Wer keine Lust auf Mainstram, dafür aber umso mehr Spaß daran hat, die Dinge selbst anzupacken, ist beim Handwerk genau richtig. Auf den Social-Media-Kanälen der Handwerkskammern zeigen echte Macher authentisch, unterhaltsam und informativ, was sie draufhaben. Dort kann man auch Azubis in ihrem Berufsalltag über die Schulter schauen. Sie zeigen ihr Können und was ihren Beruf so einzigartig macht. Ihre Leidenschaft und ihr Wissen soll bei der Berufswahl unterstützen. Auf den Social-Media-Kanälen der Handwerkskammern wie Instagram, Facebook und Snapchat findet man „Macher gesucht!“ oder kann einfach auch beim Blog vorbeischauen, wo es immer die aktuellen Trends und Einblicke in den Handwerks-Alltag gibt.

Aktiv auf allen Kanälen  

 

Mit der Kampagne „Macher gesucht! #echtecht“ wollen die bayerischen Handwerkskammern   Betriebe und junge Leute auf Ausbildungssuche zusammenbringen 

Plakat: Bayerischer Handwerkstag

Auf der Website

www.lehrlinge-fuer-bayern.de gibt es alle wichtigen Informationen zu den Handwerksberufen im Berufe-Wiki. Im Berufe-Checker werden mögliche Berufe, abgestimmt auf Interessen und Fähigkeiten, vorgeschlagen. Das Lehrstellenradar informiert über offene Stellen in der näheren Umgebung. Die WhatsApp-Sprechstunde bietet die Chance, unter der Nummer 01752297222 anonym Fragen zu stellen, auch genau solche, die man sich sonst nie trauen würde zu stellen. Montag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr antworten Azubis authentisch und auf Augenhöhe. In allen Bereichen suchen die Handwerkskammern in Bayern Macher mit Ideen und Tatendrang, die sich gerne neuen Herausforderungen stellen und dabei mit vollem Einsatz bei der Sache sind.