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In klein(st)er Runde
 

Solo oder in der Gruppe – welcher Nachhilfeunterricht ist wann der richtige?

 

Der Stoff ist herausfordernd – so sehr, dass man dem Kind doch mehr Unterstützung an die Hand geben möchte. Nachhilfeschulen bieten Einzel- oder Gruppenunterricht an, manchmal auch beides. Welche Unterrichtsform für den Schüler besser ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Entscheidend für die Wirksamkeit der Nachhilfe ist es, dass der Unterricht auf die Bedürfnisse des Schülers abgestimmt ist und der Schüler individuell gefördert wird. Darauf weist der Bundesverband Nachhilfe- und Nachmittagsschulen (VNN) hin. „Beide Formen des Nachhilfeunterrichts haben ihre Berechtigung“, erklärt Dr. Cornelia Sussieck, Vorsitzende des VNN. Sie empfiehlt, in einem persönlichen Beratungsgespräch in der Nachhilfeschule zu ermitteln, welches die beste Förderform für den Schüler ist.

Einzel- und Gruppennachilfe haben jeweils ihre eigenen Vorzüge.
Foto: Fotolia

Der richtige Umgang   mit Social Media 

 

 

Flyer und Tipps – Kinder- und Jugendärzte integrieren Mediensuchtprävention in Vorsorgeuntersuchungen

 

Von sozialen Medien wie Whatsapp und Instagramm werden viele Kinder und Jugendliche abhängig – einschlägige aktuelle Studien belegen dies, unter anderem eine aktuelle des Deutschen Zentrums für Suchtfragen. Gegen die Sucht und ihre Folgen hilft nur frühe Prävention. Aus diesem Grund hat der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) gemeinsam mit den pädiatrischen Schwestergesellschaften DGKJ, DGSPJ, DGAAP, DAKJ und der Stiftung Kind und Jugend und gefördert durch das Bundesgesundheitsministerium nun eine Handreichung für Eltern entwickelt, die diesen hilft, Kinder von Geburt an gegen das Dauerdaddeln und schließlich die Abhängigkeit und ihre gesundheitlichen und sozialen Folgen zu schützen.

 

„Wir dürfen nicht erst handeln, wenn die Kinder mit zwölf Jahren ihre ganze Zeit an Bildschirmmedien verbringen. Dann ist es zu spät. Wir müssen den Eltern helfen, für ihre Kinder einen guten Umgang mit den elektronischen Medien zu finden und dadurch Sucht zu vermeiden. Und zwar von den ersten Lebenstagen an. Deshalb haben wir die Handreichung entwickelt,“ so Dr. Uwe Büsching, Medienexperte des BVKJ. Die Handreichung gibt es ab sofort bereits bei den ersten Vorsorgeuntersuchungen beim Kinder- und Jugendarzt. Sie erscheint in Form eines handlichen Flyers mit Erklärungen und alltagsnahen Anregungen, wie Eltern ihre Kinder von früh auf an einen achtsamen  und verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Medien heranführen und ihre Medienkompetenz schulen können.

 

„Dabei geht es uns nicht darum, die Geräte zu verteufeln,“ so Dr. Uwe Büsching, „aber es ist uns wichtig, den Konsum von Bildschirmmedien wie PC, Tablet, Spielekonsole oder Handy zeitlich zu begrenzen und Kindern zu zeigen, welche Freude es macht, mit allen Sinnen die reale Welt und das reale Miteinander mit Freunden zu erleben. Verankert in der Wirklichkeit können Kinder und Jugendliche später auch mit Medienwelten selbstbestimmter umgehen. Uns geht es also nicht um ein Verbot, sondern um den gesunden Umgang mit digitalen Medien. Dafür müssen Eltern ihre Kinder altersgerecht in die Medienwelten hinein begleiten, über Inhalt und Ausmaß der Mediennutzung ihrer Kinder informiert sein, darüber mit ihnen im Gespräch bleiben und auch steuern - von Anfang an. Unsere Handreichung kann ihnen dabei helfen.“

 

Einzelunterricht bietet sich an, weil der verpasste oder nicht verstandene Unterrichtsstoff im individuellen Lerntempo aufgearbeitet werden kann. Von der Eins-zu-eins-Betreuung durch den Nachhilfelehrer können vor allem sehr unsichere und unselbstständige Schüler profitieren. Der Gruppenunterricht bietet mehr Zeit für Übungsphasen, in denen das Gelernte angewandt, umgesetzt und gefestigt werden kann. Das Lernen in der Gruppe fördert die Sozialkompetenz und gibt den Schülern mehr Sicherheit für die Schule, da die Lernsituation auf die Schule übertragen werden kann. Der Gruppenunterricht macht den Schülern deutlich, dass sie nicht allein sind mit ihren schulischen Schwierigkeiten. Das baut auf und macht Mut. Das wiederum wirkt sich positiv auf das Ergebnis aus. Allerdings, so Sussieck, sollte eine Gruppe maximal vier Schüler umfassen. Nur in einer solchen Kleingruppe ist es möglich, auf jeden Schüler einzugehen und jeden Einzelnen individuell zu fördern.

Geschichten können helfen, einem trauernden Kind zu zeigen, dass es nicht allein ist.
Foto:©Stiftung Lesen / Jan von Holleben

Das Unbegreifliche erzählen

 

Die Stiftung Lesen gibt Medienempfehlungen zum Thema „Tod und Krankheit“ 

 

Wenn ein geliebter Mensch stirbt, erleben natürlich nicht nur Erwachsene Trauer und Schmerz, auch Kinder und Jugendliche sind von Schicksalsschlägen betroffen. Doch wie spricht man zum Beispiel mit Kitakindern über den Tod der geliebten Oma? Wie erklärt man einem Grundschulkind, dass ein Elternteil nicht mehr lang zu leben hat? Und wie begegnet man einem schwerkranken Teenager?

Wenn die passenden Worte fehlen, können Geschichten weiterhelfen. Die Autorinnen und Autoren der aktuellen Empfehlungen der Stiftung Lesen erzählen behutsam, mit großer Ernsthaftigkeit, aber auch leicht und humorvoll von den Notlagen ihrer Helden. Die wohl wichtigste Botschaft von Hund Mika, Super-Bruno, den Geschwistern Holly, Jonathan und Davie und allen anderen ist: Du bist nicht allein. Geschichten tragen ihre Leser durch Höhen und Tiefen. Sie weiten den Horizont und inspirieren, sie trösten und finden die richtigen Worte für komplexe Gefühlslagen. Gerade Kindern und Jugendlichen erlauben sie den Zugang zu schwierigen Themen. Dabei können diese selbst entscheiden, in welchem Tempo und mit welcher Intensität sie sich den Problemen der Figuren öffnen. Und auch für Eltern, die in ihrer eigenen Trauer oft sprachlos sind, bieten Geschichten eine gute Brücke zu ihren Kindern. Die komplette Empfehlungsliste ist im Internet zu finden unter:
http://www.netzwerkvorlesen.de/download.php?type=documentpdf&id=2198

Es ist ein aufregendes Erlebnis von Anfang an – auf Elternschaft kann man sich zwar nicht vollends, aber zumindest in gewissen Teilbereichen etwas vorbereiten. Bereits während der Schwangerschaft helfen Kurse den werdenden Eltern dabei, sich körperlich und mental auf die Geburt und die darauffolgende Zeit einzustellen. Während traditionell in Geburtsvorbereitungskursen Mütter im Fokus stehen, richten sich viele Kurse zumindest auch in Einzelterminen an ihren Partner. Hier erhalten werdende Väter nützliche Tipps, um aktiv an der Schwangerschaft ihrer Partnerin teilzuhaben und sie bei der Geburt zu unterstützen.

 

Einer aktuellen YouGov-Befragung im Auftrag der Siemens-Betriebskrankenkasse (SBK) zufolge können sich 65 Prozent aller Männer mit Kinderwunsch vorstellen, in Zukunft einen Geburtsvorbereitungskurs zu besuchen.  Schwangere Frauen, die unter Anleitung ein- und ausatmen und Beckenbodenübungen durchführen, während ihre Partner unbeteiligt zusehen – diese Vorstellung hat viele Männer lange Zeit davon abgeschreckt, ihre schwangere Partnerin zu Geburtsvorbereitungskursen zu begleiten. Mittlerweile wünschen sich dagegen immer mehr werdende Väter, aktiv an der Schwangerschaft ihrer Partnerin teilzuhaben. So haben bereits 68 Prozent der befragten 25- bis 34-jährigen Väter an einem Geburtsvorbereitungskurs zusammen mit der Mutter des Kindes teilgenommen.  Gerade unter jungen Männern mit Kinderwunsch ist die Bereitschaft zu der Teilnahme ebenfalls stärker ausgeprägt als unter älteren Geschlechtsgenossen: So können sich 70 Prozent der 25- bis 34-Jährigen vorstellen, einen Geburtsvorbereitungskurs zu besuchen, während es unter den 35- bis 44-Jährigen 59 Prozent sind. Um zu wissen, was bei der Geburt auf die Partnerin zukommt und sie dabei unterstützen, kann vor allem beim ersten Kind eine gewisse Sicherheit bieten.

Aus diesem Grund gibt es mittlerweile neben Kursen ausschließlich für Schwangere viele Angebote, bei denen Partner zu einzelnen oder mehreren Sitzungen eingeladen werden. So bekommen beide Elternteile die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und von der Kursleitung beraten zu lassen. „Papas in spe interessieren sich erfahrungsgemäß besonders dafür, welche Rolle sie bei der Geburt einnehmen können und wie sie es schaffen, ihre Partnerin im Kreißsaal zu unterstützen“, weiß Nadja Messingschlager, Expertin für Schwangerschaftsleistungen bei der SBK.

 

Wer sich für solche Geburtsvorbereitungskurse interessiert, sollte sich bei seiner Krankenkasse über etwaige Angebote informieren.

 

Mehr als ein „Hechelkurs“ 

 

Geburtsvorbereitung gewinnt unter Vätern zunehmende Anhängerschaft

Kurse helfen auch werdenden Vätern, sich auf die Geburt vorzubereiten.
Foto: Pixabay