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So macht Sonne Spaß
 

Kinder- und Jugendärzte geben Gesundheitstipps für Kinder bei großer Hitze

 

Neben älteren Menschen leiden auch Kinder besonders unter großer Hitze. „In letzter Zeit haben wir in unseren Praxen viele Kinder behandelt, die hitzebedingt Schwächeanfälle erlitten haben“, so Dr. Josef Kahl, Pressesprecher des Bundesverbands der Kinder- und Jugendärzte. Um vorzubeugen raten Kinder- und Jugendärzte Eltern, bei ihren Kindern auf folgende Verhaltensregeln bei Temperaturen von mehr als 25° C zu achten:

Platzbedarf für die besten Spiele auf großer Fahrt? Meistens gar keiner!
Foto: Fotolia

1. Anstrengende körperliche Aktivitäten draußen nur morgens vor 11 und nachmittags ab 16.30 Uhr.
 

2. Säuglinge und Kleinkinder unter drei Jahren nie in die direkte Sonne: Nur im Schatten aufhalten. Auch dort gilt: Kopfbedeckung ist Pflicht, auch im Planschbecken!
 

3. Die Trinkmenge muss bei Temperaturen von 30° C und höher verdoppelt bis verdreifacht werden. Geeignete Getränke sind Wasser, ungesüßter Früchtetee, Apfelschorle.
 

4. Nur leichte fettarme Kost, keine schweren Mahlzeiten. Geeignet sind Salate, fettarme Joghurts, Quarkspeise. Viele Kinder haben bei Hitze keinen Appetit. Zwingen Sie sie nicht zum Essen.
 

5.   Eis in Maßen ist erlaubt, Wassereis oder gefrorene Natursäfte sind besser als stark zuckerhaltige Milcheissorten.

Bei Hitze sollten Kinder das Haus nicht ohne Kopfbedeckung verlassen.
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Gelbe Autos

 

Geht so einfach, wie es klingt. Wer ein gelbes Auto sieht, ruft „gelbes Auto“. Wer zuerst 20 gelbe Autos entdeckt hat, hat gewonnen. Funktioniert natürlich auch mit roten Autos oder Häusern. Kampf-Variante: Eltern spielen gegen Kinder und es gibt Punkte für gesichtete Tiere (Häuser, Automarken), zum Beispiel fünf Punkte für einen Hund, 15 für eine Kuh. 

6. Konsequenter Sonnenschutz durch entsprechende UV-Schutzkleidung und Sonnenschutzmittel mit einem Lichtschutzfaktor von über 20, auch bei bedecktem Himmel. Darauf achten, dass insbesondere die „Sonnenterrassen“ gründlich eingecremt werden: Nase, Ohren, Füße, Schultern.

 

7. Bei Gewitter kein Aufenthalt im Freien und ebenfalls nicht im Wasser.
 

8. Sehr wichtig: Babys niemals im Auto lassen!
 

9. Bei Sonnenbrand: Kind sofort aus der Sonne herausnehmen. Kühle Umschläge, lauwarme Duschen und entzündungshemmende Gels lindern die Beschwerden. Bei schwerem Sonnenbrand mit starker Spannung der Haut, Blasenbildung oder Fieber sollten Eltern  das Kind dem Kinder- und Jugendarzt vorstellen.

Foto: Pixabay

Ratzfatz da

 

Mit diesen mobilen Spielen vergeht die Zeit
auf langen Reisen schneller

 

Lange Fahrten sind zunächst mal öde. Klar wäre es bequem, den eigenen Nachwuchs mit Smart­phone und Ohrenstöpsel ruhig zu stellen.   Aber pädagogisch irgendwie unbefriedigend. Mit diesen 15 Tipps lässt sich die Zeit wunderbar vertreiben: 

Wo sind wir?

 

Der Spiele-Elternteil zeigt auf eine Landmarke (Berg, Burg, Kirche), die anderen müssen sie via Karte identifizieren. Neben der analogen Variante (Atlanten notwendig!) ist auch die digitale Version mit Map-App reizvoll. Pädagogisch wertvolle Zusatzpunkte können durch zusätzliche Wiki-Daten eingeheimst werden: „Wann wurde die Burg erbaut?“

Wer bin ich? 

 

Der Robert-Lemke-Klassiker: Einer denkt an eine bestimmte Person. Das kann die Oma sein oder ein Promi. Die anderen müssen sie im Team erraten. Nur Ja- und Nein-Fragen sind erlaubt. Außer Menschen können auch Tiere oder Pflanzen erraten werden. Variante für Naturwissenschaftsfreaks: Physikalische Gesetze bestimmen. 

Gladiatoren-Spiel  

 

Heißt so, weil es bei „Asterix als Gladiator“ literarischen Ruhm erlangte. Fragen des Spielleiters dürfen nicht mit Ja/Nein, Weiß/Schwarz beantwortet werden. Fangfragen lauten zum Beispiel: „Weißt du, wann Oma geboren ist?“ Doppelt falsche Antwort: „Nein, weiß ich nicht.“ 

Origami  

 

Hier ist Vorbereitung nötig: Drucken Sie aus dem Internet Anleitungen für Faltfiguren aus. Diese erhalten die Kinder im Auto, samt DIN-A-4-Papier. Die besten Ergebnisse erhalten im Urlaubsdomizil einen Ehrenplatz! 

Virtuelle Schnitzeljagd 

 

Erfordert ebenfalls Vorbereitung von den Eltern. Auf der Route sind unterschiedliche Aufgaben zu lösen, die Antworten schreibt sich jeder auf. Daraus wird ein Lösungswort gebildet. Zum Beispiel: „Wie heißt die zweite Raststätte auf unserer Reise? Nimm davon den zweiten Buchstaben.“ Analoge und digitale Hilfsmittel sind erlaubt. Der Sieger erhält einen virtuellen Gutschein – zum Beispiel für ein großes Eis, einzulösen am Urlaubsort. 

Zirkuszelt packen   

 

Das bekannte Gedächtnis-Spiel. Doch statt einen Koffer zu packen, ist man als Zirkus-Impressario unterwegs und stellt ein Programm zusammen mit „fünf Clowns“, „drei Trapezkünstlern“ und „vier Wellensittichen“. Die Aufgabe zur Fußballversion: ein neues DFB-Team nominieren. 

Malspiele 

 

Wenn gar nichts geht, Malen geht immer. Zumindest bei Kindergartenkindern.

 

Eine Aufgabenstellung könnte lauten: Wie stellst du dir unseren Urlaubsort vor? 

Passagier-Roulette   

 

Ein Bahnspiel. Es gilt zu raten, wer als nächstes das Abteil betritt. Einfachste Variante: Frau oder Mann. Wer richtig rät, erhält einen Punkt. Zusatzpunkte bei weiteren, richtig geratenen Attributen. Zum Beispiel: Frau mit Hund. Im Prinzip funktioniert das Spiel wie Roulette, nur ohne Rad und ohne Verluste. 

Liebingslehrer und -lehrerinnen

 

Jeder erzählt eine Geschichte über seine Lieblingslehrkräfte – natürlich auch die Eltern. Aber Achtung: Nebenanekdoten à la „Wie ich dank Lehrer Maier meinen ersten Verweis erhielt“ mögen zwar amüsant sein, könnten sich aber als pädagogisch kontraproduktiv erweisen. 

Stabreimsätze bilden 

 

Nicht nur für Fans von Gedichten geeignet. Der Erste fängt an mit dem Subjekt (Affen), der Zweite nennt ein Prädikat (angeln) und je nach Anzahl der Mitspieler geht es mit Objekten weiter (alte Aale abends). Jedes Wort ist ein Punkt.

Psssst!   

 

Wer kann am längsten den Mund halten? Ohne das Smartphone zu nutzen.

Wer zuerst das Schweigen bricht, hat verloren und macht zum Beispiel für die anderen am ersten Urlaubstag das Frühstück.

Pläne schmieden

 

Wer will was am Urlaubsort machen? Jeder nennt pro Runde eine Idee samt Begründung. Alles wird notiert, jede Spinnerei ist erlaubt. Nach vier bis fünf Runden werden die Ideen sortiert, diskutiert und darüber abgestimmt. Kluge Eltern achten darauf, dass jedes Kind mit mindestens einem Vorschlag durchdringt, auch die kleinsten. 

Lieblingslieder 

 

Alle Mitfahrer präsentieren live ihre Lieblingssongs.

Das erfordert vielleicht gute Nerven, hilft aber ungemein, die Sprösslinge zu verstehen. Tipp: eine Minute pro Song reicht. Nicht unbedingt für die Bahn zu empfehlen. 

Kfz-Kennzeichen 

 

Funktioniert am besten bei Inlandsfahrten. Wer zuerst eine bestimmte Anzahl an Kennzeichen richtig benennt, gewinnt. Dringend notwendige Einschränkung: Ein Kennzeichen darf nur einmal genannt werden (sonst wird eine Fahrt durch München zum großen Getöse).