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Sie sind bunt, lustig verpackt, locken durch Sammelbildchen oder Sticker und werben mit „extra viel Milch“ oder zugesetzten Vitaminen: Viele Eltern glauben,  ihren Kindern mit sogenannten Kinderlebensmitteln etwas Gutes zu tun. „Doch das Gegenteil ist oft der Fall. Die meisten Joghurts, Snacks oder Knuspermüslis für Kinder sind fetter, süßer, salziger und teurer als herkömmliche Nahrungsmittel“, sagt Anita Zilliken, Ernährungswissenschaftlerin der AOK. Sie rät: „Besser ist es, wenn Kinder selbst zubereitete Fruchtjoghurts, viel frisches Obst, Gemüse und Vollkornprodukte essen.“ 

Die Extra-Portion sinnfrei

 

Lebensmittel, die speziell für Kinder angeboten werden, sind oft zu süß, zu fett und zu salzig

Bunt und süß – viele sogennante Kinderlebensmittel sind zwar bei den Kleinen beliebt, jedoch bestenfalls unnötig.   

Foto: AOK Mediendienst

Sollen Schüler in den Ferien lernen oder lieber die sechs Wochen zur Erholung nutzen? Die Frage stellt sich für alle Familien mit schulpflichtigen Kindern und sorgt nicht selten für heftige Diskussionen. Der Bundesverband Nachhilfe- und Nachmittagsschulen e.V. (VNN) hilft Eltern und Schülern, die richtige Entscheidung zu treffen. Nach dem Schuljahr und dem Endspurt in den letzten Wochen vor den Zeugnissen sollten sich die Schüler erst mal eine Auszeit nehmen, ihre Freizeit genießen, sich ihren Hobbies widmen und Zeit zur Erholung haben, empfiehlt Dr. Cornelia Sussieck, Vorsitzende des VNN. Sind die Schüler nach dieser Phase wieder fit und aufnahmebereit, können sie sich auch wieder mit dem Schulstoff beschäftigen. „Es ist sinnvoll, die sechswöchigen Ferien für beides zu nutzen – Erholung und Lernen“, so Sussieck. Wie intensiv die Vorbereitung aufs neue Schuljahr in den Ferien sein soll, hängt von den Schulnoten und den Zielen der Schüler ab: Schüler, die im zurückliegenden Schuljahr Wissenslücken hatten, die sich sogar in schlechten Noten widergespiegelt haben, sollten die Ferien nutzen, um diese Lücken zu schließen und den Anschluss an die Klasse zu finden.

 

Ferienkurse sind aber auch ideal für Schüler, die sich verbessern wollen, weil sie einen guten Abschluss machen möchten. Sie können mit individuell auf ihre Wünsche zugeschnittenen Ferien-Programmen ihre Ziele erreichen. „Die Mitglieder des VNN bieten fast alle Kurse an, in denen sich die Schüler aufs neue Schuljahr vorbereiten können, um ihnen den Start zu erleichtern“, erklärt Sussieck. Vor allem in den letzten beiden Wochen der Ferien helfen diese Angebote, wieder in den Lernrhythmus zu kommen, den Schulstoff zu festigen und zu vertiefen. Für Schüler, die nach den Ferien eine weiterführende Schule besuchen wollen, kann es hilfreich sein, sich schon in den Ferien in Kleingruppen auf den Übertritt vorzubereiten.

 

Einzel- und Intensivkurse bieten sich an, um Defizite in einzelnen Fächern auszugleichen. Der Vorteil der Sommerkurse: Sie finden ohne Leistungsdruck und Angst vor der nächsten Klausur statt. Und auch die Erholung kommt nicht zu kurz. Denn wenn die Schüler eine Doppelstunde am Tag lernen, bleibt noch genügend Zeit für Hobbies, Freunde und Freizeit.

Erholung und Lernen

 

Nachhilfekurse in den Ferien finden ohne Leistungsdruck statt und helfen Lücken schließen

Alles an Bord? Auch im Urlaub sollte auf Spielwaren mit CE-Kennzeichen geachtet werden.
Foto: Fotolia

Die Sommerferien sind zum Greifen nah – Viele Kinder sind wieder mit ihren Eltern unterwegs und bekommen in den Ferien das eine oder andere Spielzeug geschenkt. Der Deutsche Verband der Spielwarenindustrie (DVSI) warnt vor unsicheren und gefährlichen Spielwaren in vielen Ferienländern. Er empfiehlt Familien, Spielzeug gerade für kleinere Kinder von zu Hause mit in den Urlaub mitzunehmen.

 

„Spielwaren müssen nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Mitgliedsstaaten der EU die bestehenden Richtlinien erfüllen. Dies ist jedoch bei dem Ramsch, der teilweise von fliegenden Händlern an südlichen Stränden oder in Kiosken verkauft wird, nicht der Fall“, warnt DVSI-Geschäftsführer Ulrich Brobeil. Die „Billig-Spielzeuge“ in vielen Urlaubsländern erfüllten oft nicht die mechanischen und chemischen Anforderungen und seien deshalb ein hohes Risiko. „Wir schlagen vor, eigenes Spielzeug mitzunehmen oder Spielwaren in Deutschland zu kaufen“, rät Ulrich Brobeil.

 

Aus Sicht des DVSI können Eltern ihre Kinder beim Spielen dadurch vor gesundheitlichen Risiken schützen, indem sie darauf achten, dass Spielzeuge das CE-Kennzeichen tragen. „Dieses Zeichen ist der Reisepass für die Europäische Union, denn es bestätigt, dass ein Spielzeug mit diesem Zeichen sämtliche vorgeschriebenen Sicherheitsanforderungen erfüllt, wie sie von der europäischen Spielzeugrichtlinie auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse vorgegeben wird“, konstatiert der DVSI-Geschäftsführer.

 

Bei Untersuchungen von Spielwaren in Urlaubsländern würden regelmäßig gravierende Mängel auftreten. „Diese minderwertigen Produkte, bei denen es sich oft auch um Plagiate handelt, stellen ein Sicherheitsrisiko für Kinder dar und dürften in Europa überhaupt nicht verkauft werden“, erklärt Ulrich Brobeil. Besonders gefährlich sind Kleinteile, die verschluckt werden können, Klemmstellen, die zu Verletzungen führen, schnell entflammbare Produkte, frei zugängliche Batterien, die Kurzschlüsse auslösen können oder chemische Stoffe, die in Spielzeug nicht zulässig sind.

 

„Spielzeug macht auch Urlaub“ sollte nach Ansicht des DVSI für alle Eltern gelten, die ihren Kindern nur geprüfte und damit sichere Spielwaren in die Hände geben wollen. „Billigware von Souvenirhändlern an Tourismusstränden oder Spielwaren in Strandbuden sind oft Schrott und deshalb große Gefahren für die Kinder“, erklärt Ulrich Brobeil. Oft seien die Sicherheitsrisiken auf den ersten Blick gar nicht erkennbar. Außerdem sei die Haltbarkeit von solchen Plastikautos oder Puppen oft nur von sehr kurzer Dauer. „Allein der Preis signalisiert doch, dass bei der Herstellung an allem gespart wurde, vor allem an Sicherheit. Eltern sollten jedoch die Gesundheit ihrer Kinder gerade auch im Urlaub im Blick haben“, sagt der DVSI-Geschäftsführer. Nur verkehrsfähige Produkte mit dem CE-Zeichen ermöglichen neben dem Spaß beim Spielen auch den gefahrlosen Umgang mit Spielzeug.

 

Kinder brauchen keine Extra-Wurst mit Bärchengesicht, auch keine Kinder-Früchteriegel, keine spezielle süße Kindermilch oder extra Baby-Wasser mit sehr geringem Natriumgehalt. Beim Wasser etwa eignet sich auch jedes andere Mineralwasser mit dem Zusatz „für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet“. Zudem enthalten industriell verarbeitete Lebensmittel meist reichlich Zusatzstoffe wie Stabilisatoren, Geschmacksverstärker oder Konservierungsstoffe. Diese sollen den Geschmack, das Aussehen und die Haltbarkeit von Lebensmitteln verbessern oder die Verarbeitung erleichtern. Rund 320 Zusatzstoffe sind in der EU zugelassen. Besonders in Kinderlebensmitteln wie Limonaden, Fruchtgummis und cremigen Desserts sind viele dieser Stoffe enthalten. „Generell sind Zusatzstoffe nicht gesundheitsschädlich“, sagt Zilliken. Vorschriften stellen sicher, dass keine Stoffe, die nachweislich gefährlich oder krebserregend sind, zugelassen werden. 

 

Allerdings reagieren manche Menschen auf den Verzehr bestimmter Zusatzstoffe mit allergieähnlichen Symptomen: Ihnen tränen zum Beispiel die Augen oder tropft die Nase. Diese Reaktionen gehören in der Regel nicht zu den echten Allergien, da das Immunsystem nicht daran beteiligt ist. Weil die Symptome aber ähnlich sind, spricht man von Pseudoallergien. „So können bestimmte Farbstoffe bei manchen Menschen Reaktionen auslösen“, erklärt Zilliken. Farbstoffe sind unter anderem Gummibärchen, Lollis und anderen bunten Süßigkeiten, aber auch vielen Frühstückssnacks zugesetzt. Wie alle Lebensmittelzusatzstoffe müssen auch Farbstoffe stets auf den Verpackungen gekennzeichnet werden. „Wer mit allergieähnlichen Symptomen reagiert, muss diese Stoffe unbedingt meiden“, sagt die Ernährungsexpertin. „Wichtig ist daher, die Zutatenliste genau zu lesen.“ 

Unabhängig davon sollten Eltern generell nur wenig Fertigprodukte und sogenannte Kinderlebensmittel kaufen. „Sonst gewöhnen sich die Kinder an den künstlichen Geschmack und mögen natürliche Lebensmittel oft gar nicht mehr“, sagt Zilliken. Statt süßer Frühstückssnacks sollten Jungen und Mädchen morgens lieber eine Scheibe Vollkornbrot mit Käse oder Marmelade und dazu ein Stück Obst essen. Auch ein frisch zubereitetes, zuckerfreies Müsli aus verschiedenen Getreideflocken, mit Bananenscheiben oder Apfelstückchen und Joghurt oder Milch ist lecker und gesund. Einmal am Tag sollten Kinder möglichst warm essen, zum Beispiel Kartoffeln oder Reis mit Gemüse. Zilliken: „Wenn es schnell gehen muss, eignet sich auch Tiefkühlgemüse. Das ist vitaminreich und gesund.“ Suppen, Eintöpfe oder Aufläufe kann man gut in größeren Portionen kochen, dann einen Teil einfrieren oder ihn am nächsten Tag verzehren. Als Snack für Zwischendurch sollten Kinder statt eines oft stark gesüßten Müsliriegels lieber einen Apfel oder eine Banane essen. „Nicht empfehlenswert sind Softdrinks, Limonaden und Eistees. Diesen Getränken ist neben viel Zucker häufig Zitronensäure zugesetzt, die den Zahnschmelz schädigen kann“, erläutert die Ernährungsexpertin. Gesünder sind Mineralwasser, Kräuter- oder Früchtetees. Der Tee kann auch mit einem kleinen Teil Saft gemischt werden, dann schmeckt er Kindern oftmals besser.

 

Immer mehr Produkte werden mit Fruchtzucker gesüßt, etwa Ketchup, Fertiggerichte oder Müslis. Das Wort „Frucht“ bedeutet jedoch nicht, dass dieser Zucker gesünder ist als herkömmlicher Haushaltszucker. Dennoch werben manche Hersteller mit dem Zusatz von Fruchtzucker. Vor allem Smoothies oder pürierte Obstsnacks – also Früchte in hochkonzentrierter Form – enthalten viel Fruchtzucker. Zudem hat solch verarbeitetes Obst meist weniger Vitamine und Mineralstoffe als frisches. Zwar steckt auch in frischem Obst Fruchtzucker, aber eben auch wertvolle Ballaststoffe. Sie bewirken unter anderem, dass die Nahrung länger und besser gekaut wird, und lassen den Blutzucker langsamer ansteigen. Deshalb ist selbst Obst mit relativ viel natürlichem Zuckergehalt gesünder als Lebensmittel, die zugesetzten Zucker enthalten.

Wer Nachhilfestunden in den Ferien hat, kann umso entspannter ins kommende Schuljahr.
Foto: Fotolia

Objekte ohne Gefahren

 

Fachleute raten, beim Kauf von Spielwaren im Urlaub sorgfältig auszuwählen