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Tipps zum Schulbeginn:
 

So kommt der Nachwuchs gesund durch den Schulalltag

 

Endlich zur Schule! Viele Abc-Schützen sind mächtig stolz auf Schulranzen und Schultüte  – immerhin sind das sichtbare Zeichen, dass sie „schon groß“ sind. Die AOK in Freising gibt Tipps, die dazu beitragen, dass Kinder gesund durch den Schulalltag kommen.

Ob selbstgebastelt oder gekauft: „Zum Schulanfang gehört eine Schultüte unbedingt dazu, denn für viele Kinder ist sie ein Höhepunkt ihres ersten Schultags“, sagt Edith Boiger, Ernährungsfachkraft bei der AOK in Freising. Ein paar der Lieblingsbonbons oder Schokoriegel dürfen schon hinein in die Schultüte, sagt Boiger –
wenn man ansonsten auf zahnfreundliche Alternativen setzt. „Schließlich haben die fünf- bis siebenjährigen Abc-Schützen bereits ihre ersten bleibenden Zähne.“ Zahnfreundliche Produkte erkennt man an der international geschützten Marke „weiß-rotes Zahnmännchen mit Schirm“ auf der Verpackung. Solche Süßigkeiten enthalten weder Zucker noch sonstige zahnschädigende Substanzen, wie beispielsweise Fruchtsäuren.

Wer die Zeit hat, kann kleine Naschereien wie etwa Müsliriegel ganz leicht selbst machen. So lässt sich der Zuckergehalt genau selbst bestimmen. Auch kleinere Geschenke und Nützliches für den Schulanfang können ihren Weg in die Schultüte finden. Dazu gehören beispielsweise Kinderzahnbürsten, Turnbeutel, Brotboxen und Kinderpflaster.

 

Mehr bewegen, besser lernen

Spielen fördert die Kreativität – und etwas gesundes Chaos gehört dazu.
Foto: djd/Lego

Mit der Einschulung verändert sich für die Kinder der ganze Tagesablauf. Längere Zeit still zu sitzen ist für viele Abc-Schützen erstmal ungewohnt. „Wenn Kinder viel laufen, toben oder Sport treiben, sind sie insgesamt ausgeglichener und können sich besser konzentrieren“, sagt Boiger. Als Kontrastprogramm zum Schulunterricht sollte deshalb am Nachmittag der kindliche Bewegungs-drang zu seinem Recht kommen. Denn: Freizeit mit viel körperlicher Aktivität helfe nach einem langen Schultag, Spannungen und Aggressionen abzubauen, die durch große Beanspruchung entstanden sein können. Das optimale Bewegungsprogramm bestehe aus Alltagsbewegung, wie zur Schule zu gehen oder viel mit dem Rad zu fahren, toben, fangen und verstecken auf dem Spielplatz oder Sportarten wie Schwimmen und Ballspiele.

Weitere Informationen zum Thema Kindergesundheit und Schule gibt es unter www.aok.de/bayern/schulkind.

Eine Schultüte gehört zum ersten Schultag. Auch Gesundes sollte sich darin finden.
Foto: AOK

Chaos, bitte!
Wie Spielen die
Entwicklung fördert

 

Psychologin rät Eltern zu Gelassenheit bei unaufgeräumten Kinderzimmern – denn auch Fantasie braucht ihre Zeit

 

In Kinderzimmern prallen immer wieder höchst unterschiedliche Sichtweisen aufeinander. Hier die ordnungsliebenden Eltern, die alles an einem festen Platz wissen wollen. Dort die Kinder, die sich aufs Spielen konzentrieren und die Welt um sich herum vollkommen vergessen. „Das Kinderzimmer muss aufgeräumt sein“, dieses Leitmotiv haben viele Eltern stark verinnerlicht. Kinder brauchen aber auch mal kreatives Chaos, um sich entwickeln zu können. Zudem haben sie von Ordnung eine ganz andere Vorstellung als Erwachsene. Zu diesen Erkenntnissen kommt eine Studie zum Spielverhalten, die das Marktforschungsinstitut Rheingold Salon im Auftrag der Lego GmbH durchgeführt hat.

 

Versunkenheit ist wichtig

Ein Turm aus Spielzeug dominiert das Kinderzimmer, Legosteine liegen auf dem Boden herum, Klamotten stapeln sich vor dem Bett. Dieses scheinbare Chaos hat für Kinder einen echten Sinn, erklärt Diplom-Psychologin Ines Imdahl, Geschäftsführerin von Rheingold Salon und selbst Mutter von vier Kindern. „Eltern merken oft nicht, dass sie mit dem Wunsch, die eigene Ordnung durchzusetzen, das versunkene Spiel der Kinder stören. Diese Versunkenheit ist für Kinder aber sehr wichtig.“ Kids wollen ihr Spiel nicht immer gleich zerstören, indem sie aufräumen – denn sie sind stolz auf das, was sie gebaut haben, berichtet die Expertin über die Studienresultate. „Nicht selten hatten die Kinder, die wir befragt haben, verlernt, richtig vertieft und konzentriert zu spielen. Warum? Weil sie beim Spielen oft unterbrochen wurden.“ Ihre Empfehlung: Störungen des Spiels sollten Eltern so weit wie möglich vermeiden und ihren Kindern stattdessen die Möglichkeit geben, ein natürliches Ende des Spielens zu finden – selbst wenn das Zimmer mal unaufgeräumt bleibt.

Die Fußball-Weltmeister von morgen
 

Warum für die Fitness auch das richtige Essen und Trinken wichtig ist

 

Es ist entschieden: Frankreich ist neuer Fußball-Weltmeister. Millionen Menschen haben die Spiele in Russland verfolgt und ihre Idole bis zur letzten Sekunde angefeuert. Die Spannung während der Meisterschaftsturniere lässt gleichzeitig auch die Begeisterung für den Fußballsport wachsen, viele Kinder und Jugendliche wollen ihren Stars nacheifern. Schon 2014 sorgte der Erfolg der deutschen Mannschaft für einen verstärkten Zulauf in den Vereinen. Das Fußballspielen mit Gleichaltrigen macht Spaß und ist ein guter Ausgleich zum Sitzen und Lernen in der Schule.

Vereinssport heißt aber auch: zwei Mal pro Woche zum Training gehen und an den Wochenenden zum Ligaspiel oder Turnier. Um für ihre sportlichen Leistungen fit zu sein, ist es für die kleinen Weltmeister von übermorgen daher wichtig, dass sie sich ausgewogen ernähren. Schließlich kostet jede körperliche Bewegung Energie. Das heißt nicht, dass die Mädchen und Jungen Eiweißdrinks oder Powerriegel benötigen. „Am besten wird der zusätzliche Energiebedarf über eine abwechslungsreiche Mischkost abgedeckt. Dazu gehören viel Vollkornprodukte, Obst und Gemüse und ein geringerer Anteil tierischer Lebensmittel wie Milch, Fleisch, Fisch oder Eier“, erklärt Gesundheitsexpertin Katja Schneider vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Ebenso wichtig ist es, dass die Kinder genügend trinken, da der Körper bei sportlicher Aktivität mehr Flüssigkeit benötigt. Daher sollte eine Trinkflasche in der Sporttasche nicht fehlen. Besonders praktisch ist eine Mehrwegflasche (z.B. „Emil“), die immer wieder neu befüllt werden kann. Die Glasflasche steckt gut geschützt in einem stabilen, stoffbezogenen Thermobecher, der das Getränk frisch hält. Beim Fachhändler oder im Online-Shop können Eltern derart umweltfreundliche Trinkflaschen in verschiedenen Größen und Designs bestellen.

Als Getränke eignen sich vor allem stilles Wasser, Mineralwasser und Fruchtsaftschorlen. Die Kinder sollten nicht nur vor dem Training trinken, sondern auch während und nach der sportlichen Betätigung.
Auch beim Essen ist es sinnvoller, fünf bis sechs kleinere Mahlzeiten zu sich zu nehmen als wenige große. Liegen nämlich zu lange Pausen zwischen den Mahlzeiten, kann die Leistungsfähigkeit durch Unterzuckerung absinken. Als Snack für zwischendurch bietet sich etwa ein belegtes Vollkornbrot mit Käse an, aber auch eine Banane oder ein Müsliriegel helfen, kleine Hungerattacken zu überbrücken.

Wer von der Bank aufs Spielfeld will, muss fit sein. Vor dem Spiel empfehlen sich daher Obst und leichte Vollkornprodukte.
Fotos: djd/Emil
In die Sporttasche gehört

eine Trinkflasche

Ein Getränk darf beim Training nicht fehlen. Umweltfreundliche Flaschen gibt es überall zu kaufen.