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Der Anfang ist gemacht – seit 12. September bestimmt die Schule wieder denn Alltag der großen und kleinen Kinder. Damit der Schulstart für die Neuzugänge, Schul-Rückkehrer und ihre Angehörigen entspannt verläuft, hat der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte die wichtigsten Tipps zusammengestellt:

In der Schule kommen viele Menschen zusammen. Da sei der Schutz vor vermeidbaren Krankheiten besonders wichtig, so der Kinder- und Jugendärzteverband. Eltern sollten nun noch mal kontrollieren, ob ihr Kind alle nötigen Impfungen hat und fehlende Impfungen so schnell wie möglich bei ihrem Kinder- und Jugendarzt nachholen. Insbesondere stehen nun Auffrisch-Impfungen an: Gegen Diphterie, Keuchhusten und Tetanus.

Voraussetzung für konzentriertes Lernen ist, dass das Kind ausgeschlafen ist. Grundschüler brauchen circa neun bis elf Stunden Schlaf, um mental und körperlich fit zu sein. Wird die erholsame Nachtruhe mit einem gemütlichen, gesunden Frühstück am nächsten Morgen abgerundet, steht die Basis für einen guten Schultag. Damit Kinder morgens nicht hektisch ihre Schulsachen zusammensuchen, sollten sie Anfangs im Beisein der Eltern jeden Nachmittag ihren Ranzen für den nächsten Tag vorbereiten.

Stressfreier Start

 Kinder- und Jugendärzte geben Tipps für einen guten Beginn

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Neujahr und Schulanfang haben etwas gemeinsam: Beides ist meist begleitet von guten Vorsätzen. „Zu Beginn des Schuljahres sind die Schüler meist motiviert. Das ist der beste Zeitpunkt, um sich von Denkmustern und Gewohnheiten zu verabschieden, die einem das Lernen schwer gemacht und die Schule verleidet haben“, empfiehlt Jan Horn, stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbands Nachhilfe- und Nachmittagsschulen (VNN). Der Verband hat verschiedene Vorschläge, wie Noten verbessert, Wissenslücken vermieden und der Spaß am Lernen bewahrt werden kann:

Das Eigengewicht darf nicht höher als 1,3 Kilogramm betragen. Fertig gepackt sollte er höchsten zehn bis 12,5 Prozent des Körpergewichts des Schulkindes auf die Waage bringen. Tragegurte sollten so angezogen werden, dass das Kind den Ranzen körpernah und damit biomechanisch günstig tragen kann. Die Fächer des Ranzens ermöglichen eine symmetrische, gleichgewichtige Bepackung.

An vielen Grundschulen stauen sich morgens die „Elterntaxis“ und gefährden mitunter andere Kinder. Dem eigenen Kind nehmen die Eltern mit dem Fahren zur Schule eine wichtige Erfahrung und eine Bewegungsmöglichkeit. Schon Erstklässler können morgens eine Entfernung von zwei Kilometern zu Fuß bewältigen. Das Laufen „lüftet“ die Gedanken, die Kinder kommen erfrischt und bewegt in der Schule an. Laufen beugt auch Rückenschmerzen vor.

Allerdings sollten Eltern ihre Kinder begleiten, eventuell Gruppen mit mehreren Kindern mit einem Erwachsenen bilden: der sogenannte „walking bus“. Größere Kinder können nach entsprechendem Training alleine gehen. Helle Kleidung und Signale am Tornister werden besonders in der dunklen Jahreszeit wichtig. Liegt die Schule weiter als zwei Kilometer entfernt, sollten Eltern ihre Kinder zumindest das letzte Stück Weg laufen lassen. Mit dem Fahrrad sollten Grundschulkinder noch nicht alleine zur Schule fahren.

Selbst Kinder, die es vermeintlich leicht in der Schule haben, stehen oft unter Stress. Der Erwartungsdruck an die Kinder selbst gemacht oder von Elternseite sei, so der Verband, oft (zu) hoch. Eltern sollten ihr Kind daher möglichst nicht mit ihren Erwartungen stressen, sondern schauen, wofür es sich interessiert und daran Anteil nehmen. Wenn die Eltern zeigen, dass sie sich für das, was das Kind in der Schule lernt, interessieren und mit ihm darüber sprechen, ist dies motivierender als bloßes Antreiben und stures Üben. Jedes Kind hat sein individuelles Lerntempo. Wichtiger als starre Ziele ist es, dass das Kind mit Freude seine ureigenen Kompetenzen entwickelt.

Eltern sollten eine reizarme Lernumgebung und regelmäßige Entspannungspausen für ihr Kind schaffen. Playstation, Fernseher und Handy haben bei den Hausaufgaben nichts zu suchen und sollten auch sonst nur in Maßen zugänglich sein. Hat das Kind dennoch auffällige Konzentrations- und Lernschwierigkeiten, sollten Eltern früh mit dem Klassenlehrer darüber sprechen, ob ein Besuch beim Kinder- und Jugendarzt angeraten wäre. Fehlende Konzentrationsfähigkeit kann beispielsweise mit verschiedenen Methoden trainiert werden. Grundsätzlich ist es gerade in den ersten Schulwochen sinnvoll, dass Eltern ihr Kind bei den Hausaufgaben begleiten und bei Bedarf Hilfestellungen geben. Die Hausaufgabenzeit sollte fest in den Tagesablauf oder in einen Wochenplan der Familie integriert werden. Diese Struktur gibt dem Kind Halt.

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Besser gleich so

 

Mitmachen, nachfragen, Ordnung halten – so macht die Schule dauerhaft Spaß

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Stets gut ausgestattet

 

Je nach Alter erleichtern passende Schreib­geräte den Einstieg in den Schulalltag

Ohne das richtige Werkzeug lässt sich nicht arbeiten. Das gilt für Handwerk, Kunst und natürlich auch für die Schule: Ob Grundschule oder Oberstufe – das richtige Zubehör ist ein wichtiger Begleiter durch Unterricht, Hausaufgaben oder Prüfungen. In Sachen Schreibwerkzeug gibt es für jede Lernstufe passende Modelle, die den Ansprüchen der Schüler jeweils gerecht werden. Auch für linkshändige Kinder gibt es mittlerweile eine solide Auswahl an Schreibgeräten.

 

Stufe 1:

Für Erstklässler ist der Schulstart besonders aufregend. Sie lernen Rechnen, Lesen und natürlich Schreiben – wichtige Fähigkeiten, die sie ihr Leben lang nutzen. Für den Anfang eignen sich Bleistifte, denn sie schmieren nicht und können wegradiert werden, wenn bei den ersten Schreibversuchen ein Strich daneben geht. Eine mittlere Stärke, die weich schreibt, aber nicht zu schnell verwischt, ist ideal – zum Beispiel in Härtegrad B. Im Gegensatz zu vielen Standardmodellen ist ein Drehbleistift vor allem für Schreibanfänger zu empfehlen. Hat er obendrein eine breite, ergonomische Dreikant-Griffzone, sorgt er für eine entspannte Schreibhaltung. Hier sollte man auf stabile, bruchsichere Minen achten. Ein starkes Aufdrücken der Abc-Schützen ist dann kein Problem.

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Stufe 2:

Der erste Füller ist für die Schulkinder etwas ganz Besonderes und ein weiterer Schritt zum „Erwachsensein“. Ein geeigneter Federhalter ist sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder wichtig. Der Füller sollte eine ergonomische Form haben, keine zu breite Feder und entspannt in der Kinderhand liegen. Fröhliche Motive sollen das Lernen leichter machen. Manche Füller gibt es sogar mit Smiley auf der Feder, die anzeigt, ob der Füller richtig gehalten wird (zum Beispiel von Pilot). Solche Merkmale sorgen dafür, dass die Schüler von Anfang an spielerisch eine korrekte Handschrift erlernen.

 

Stufe 3:

Mit der Zeit werden die Schüler sicherer und entwickeln nach und nach eine persönliche Handschrift. Genauso individuell sind auch die Vorlieben, wenn es um die Wahl der Stifte geht. Wichtige Kriterien sind häufig: ein angenehmes Schreibgefühl, eine große Farbauswahl sowie die Möglichkeit, Fehler schnell und sauber zu korrigieren. Diesen Ansprüchen werden Tintenroller, Marker und Filzstifte mit Korrekturfunktion gerecht. Diese neuen Stifte (zum Beispiel die Serie Frixion Family) schreiben mit einer thermosensitiven Tinte, die auf Reibungswärme reagiert. Mithilfe einer integrierten Kunststoffkugel können die Schüler jeden Fehler einfach wegradieren und korrigieren. Inzwischen sind zum Schulstart alle gewünschten Schreibgeräte in großer Farbauswahl im Schreibwarenhandel erhältlich.

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1. Ablage mit System. Eine äußere Ordnung hilft, Gedanken zu strukturieren und Arbeit zu ordnen. Diesbezüglich gibt es viele Möglichkeiten, der Fachhandel berät gerne.

2. Pläne machen und Zeiten festlegen. Im Wochenplan sind alle Termine festgehalten – auch Sport oder Musikunterricht. Er ist die Basis für den wöchentlichen Lernplan und vermeidet Stress durch Lernen auf den letzten Drücker. Der Lernplan enthält die festen Zeiten für die Hausaufgaben und die zusätzlichen Aufgaben, wie die Vorbereitung auf Klausuren oder die Erarbeitung von Referaten.

3. Pausen einplanen. Nach spätestens eineinhalb Stunden ist das Gehirn zu müde, um neues Wissen aufzunehmen. Dann einfach weiterzulernen, führt zum Black-out. Benötigt man in Prüfungssituationen mehr Zeit zum Lernen, sollte man eine ausführliche Bewegungspause einschieben.

4. Arbeitsabläufe festlegen. Einfaches sollte zuerst gelernt werden, um Erfolgserlebnisse zu haben, die motivieren. Leichter und schwierigerer Stoff sollten sich abwechseln. Günstig ist auch, bekannten Stoff im Wechsel mit neuem Stoff zu lernen. Das geht vor allem zum Start des Schuljahres besonders gut, weil es dann noch nicht so viel neuen Stoff gibt.

5. Im Unterricht mitmachen. Mindestens einmal pro Schulstunde melden. Wer sich immer auf den Unterricht vorbereitet, hat es leicht, beispielsweise Fragen zum Stoff aus der vorherigen Stunde zu beantworten.

6. Mitschreiben. Notizen aus dem Unterricht helfen, den Stoff der letzten Stunde schnell zu wiederholen, und sind eine gute Gedankenstütze bei der Vorbereitung auf die nächste Arbeit. Ein eigenes System mit Symbolen – wie Ausrufezeichen für Wichtiges – macht Spaß, spart Zeit beim Mitschreiben und hilft bei der Wiederholung.

7. Hausaufgabenheft führen. Alle Aufgaben sollten eingetragen werden. Sind sie erledigt, können sie abgehakt oder durchgestrichen werden.

8. Gut vorbereiten. Abends den Ranzen für den nächsten Tag packen und nochmals in die Aufzeichnungen von der letzten Stunde schauen.

9. Nicht verstanden? Direkt nachfassen. Wissenslücken schließen sich nicht von allein. Daher sollte bei den ersten Anzeichen von nicht verstandenem Stoff gleich bei der Lehrkraft nachgehakt werden. Bemerkt man, dass sich eine grundsätzliche Lücke auftut, die selbstständig nicht geschlossen werden kann, sollte externe Hilfe herangezogen werden.

10. Erfolge feiern. Eine gute Note in der mündlichen Mitarbeit, im Test oder der Klausur? Das sollte unbedingt gefeiert werden.

11. Extratipp für die Eltern: „Der Kontakt zum Lehrer sollte zu Beginn des Schuljahres und nicht erst bei schlechten Noten gesucht werden. So kann man Herausforderungen besprechen und gemeinsam mögliche Schwierigkeiten angehen“, empfiehlt Horn.