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So richtig glatt gelaufen ist die Erweiterung der Schlüterhallen nicht. Lange Zeit haben die Saller GmbH aus Weimar und die Stadt Freising miteinander gekämpft. Zwischendurch war sogar einmal ein Baustopp verhängt worden. Vor allem die Fassade des Einkaufszentrums an der Münchner Straße gefiel den Stadträten nicht, die Zahl der Stellplätze war ihnen zu wenig und auch mit der Überschreitung von Baugrenzen waren sie nicht einverstanden. So kam es dazu, dass zwar schon vor zwei Jahren der erste Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt erfolgte, die Genehmigung dafür vom Planungsausschuss erst im März dieses Jahres erteilt wurde, mit geballter Faust in der Hosentasche. Von zahlreichen groben und bewussten Abweichungen der ursprünglichen Planung war die Rede, aber das Gesamtprojekt wollte man dann doch nicht gefährden.

 

Ganz fertig ist das riesige neue Fachmarktzentrum immer noch nicht, doch die ersten Firmen sind eingezogen und haben bereits eröffnet. Warten müssen die Freisinger unter anderem  noch auf den Umzug des Fitnessstudios Jumpers, das bisher an der Gutenbergstraße beheimatet war, und leider auch auf das Kino, das schon so lange vermisst wird. Die Saller GmbH hat nun den Eröffnungstermin auf das Frühjahr 2019 verschoben. Betreiber des Multiplex-Kinos wird die Cinestar-Gruppe aus Lübeck sein, angeblich Deutschlands größter Kino-Betreiber. Angeboten werden dann fünf mit modernster Technik ausgestattete Säle, in denen insgesamt 728 Personen Platz finden werden. Versprochen werden riesige Leinwände, modernste 4K-Projektion und ein Dolby Atmos Sound System, außerdem sollen alle Säle 3D-Fähig sein. Von zwei Millionen Euro ist die Rede, die Cinestar allein für die Ausstattung des Kinos investieren will.   

Die große regionale
Wirtschaftsbeilage

Heiter weiter bei den Schlüterhallen: Nach anfänglichen und zwischenzeitlichen Schwierigkeiten wächst das Fachmarktzentrum.
Fotos: Kirchberger

Im Einkaufszentrum selbst sind Ende September fünf Firmen eingezogen. Dabei handelt es sich um den Tierfutterhändler „Das Futterhaus“, die österrreichische „Fussl Modestraße“, die insgesamt 160 Filialen in Österreich und Deutschland betreibt, die Filialketten „Takko“, „Schuhhof“ und die Handelskette „Depot“, die Wohnaccessoires und Möbel anbietet. Schon bald hinzukommen werden eine Aldi-Filiale, ein Export-Techno-Markt, eine Filiale des Bekleidungsriesen TK Maxx sowie eine Jeans-Fritz-Filiale. Schon vorhanden sind in den Schlüterhallen die Firmen Rewe, Deichmann, Kik, Mister lady, Rossmann, intersport Sportoutlet und eine easy-Apotheke. In den Dienstleistungssektor fallen das Friseurteam Zeray, Jumpers Fitness, Autovermieter Sixt, Landrover, die Steuerberater Wollny & Zanker, das Kommunikationsbüro Fexcom, die Fitnessfirma Body Tunes und die Versicherung Michael Sauer. Dazu kommen eine Reihe gastronomischer Betriebe wie C.C. Cabaco Café, der Towers-Club, Subway, Kebab Turm und Burgerking. 

 

Alles in allem also ein riesiges Einkaufszentrum auf der „grünen Wiese“, das sich sehen lassen kann. Wie stark es einmal frequentiert wird, und ob die neuen Geschäfte wie versprochen der Innenstadt tatsächlich keine Konkurrenz machen, wird man sehen. ki   

Es geht voran

 

Die Schlüterhallen entwickeln sich weiterhin zu einem prächtigen Fachmarktzentrum