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Wie kam es dazu, dass Allerheiligen zum Tag des Gedenkens an die Verstorbenen wurde? Um keinen der vielen Märtyrer zu vergessen, feierte die byzantinische Kirche den „Herrentag aller Heiligen“ zunächst am Sonntag nach Pfingsten. In der Westkirche weihte Bonifatius IV. am 13. Mai 609 das Pantheon in Rom – zuvor das Heiligtum der antiken Götterwelt – der Jungfrau Maria und allen Heiligen und ordnete eine jährliche Feier an, zunächst am Freitag nach Ostern. Papst Gregor IV. verlegte Allerheiligen und Allerseelen auf den 1. und 2. November. Mit den beiden Gedenktagen verbinden sich viele Bräuche, die sich zum Teil bis heute erhalten haben. Der wichtigste im westlichen Kulturkreis ist, die Gräber zu schmücken, auf ihnen als Symbol des „Ewigen Lichtes“ Grableuchten aufzustellen und den Pfarrer bei der feierlichen Prozession auf dem Friedhof zu begleiten.

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Die Erinnerung bleibt

 

Allerheiligen und Allerseelen sind Tage des Totengedenkens

Ganz besonders zu den Totengedenktagen wie Allerheiligen, Allerseelen oder dem Totensonntag treten verstorbene Angehörige verstärkt in unser Bewusstsein. Besonders dann ist der Gang zum Friedhof für viele Hinterbliebene eine Gelegenheit, stille Zwiesprache zu halten und sich durch spezielle Rituale dem Verstorbenen nah zu fühlen. So können das Anzünden einer Kerze oder ein Blumengruß dabei helfen, auf sichtbare und ganz besondere Weise zu zeigen, dass die Verbindung bestehen bleibt.

Wie kam es dazu, dass Allerheiligen zum Tag des Gedenkens an die Verstorbenen wurde? Um keinen der vielen Märtyrer zu vergessen, feierte die byzantinische Kirche den „Herrentag aller Heiligen“ zunächst am Sonntag nach Pfingsten. In der Westkirche weihte Bonifatius IV. am 13. Mai 609 das Pantheon in Rom – zuvor das Heiligtum der antiken Götterwelt – der Jungfrau Maria und allen Heiligen und ordnete eine jährliche Feier an, zunächst am Freitag nach Ostern. Papst Gregor IV. verlegte Allerheiligen und Allerseelen auf den 1. und 2. November. Mit den beiden Gedenktagen verbinden sich viele Bräuche, die sich zum Teil bis heute erhalten haben. Der wichtigste im westlichen Kulturkreis ist, die Gräber zu schmücken, auf ihnen als Symbol des „Ewigen Lichtes“ Grableuchten aufzustellen und den Pfarrer bei der feierlichen Prozession auf dem Friedhof zu begleiten.

Zahlreiche Menschen nehmen die regelmäßige Grabpflege als Teil der Trauerarbeit wahr. Für Angehöre, die weiter weg wohnen oder die aus anderen Gründen nicht (mehr) die Möglichkeit haben, immer wieder zum Friedhof zu kommen, bieten Friedhofsgärtner einen zuverlässigen professionellen Service. Sie verwandeln vor allem zu Allerheiligen so manches Grab in ein kleines Kunstwerk. Mit individuell und aufwendig gestaltetem Grabschmuck setzen sie dabei Akzente.

Die Friedhofsgärtner nutzen ihr breites Fachwissen, um ganz persönlich gestalteten Grabschmuck zu entwerfen. „Emotionen spielen bei den Gesprächen mit den Angehörigen oft eine große Rolle. Da ist Fingerspitzengefühl gefordert, damit für die Angehörigen kreative Werkstücke angefertigt werden können, die so individuell wie die Persönlichkeit des Verstorbenen sind“, berichtet die Gesellschaft deutscher Friedhofsgärtner. Starke Symbolkraft haben Grabgestecke in Form eines Herzens, eines Engels oder auch eines Kreuzes.

Neben dem Herstellen von Grabschmuck wie zum Beispiel Schalen und Kränzen, und dem aktuellen Austausch der Wechselbepflanzung, statten viele von ihnen den eigenen Betrieb mit besonderen Grablichtern aus. Darüber hinaus bereiten Friedhofsgärtner aktuell die Gräber auf die kalte Jahreszeit vor. Die Herbstbepflanzung wird durch winterharte Bepflanzung abgelöst, individuell gestaltete Muster mit Tannenzweigen, Koniferen sowie Moosstreifen, Wurzeln und Tannenzapfen verzieren die Flächen.