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Nachhaltige Tipps für den Schulanfang

 

So gelingt der Start in die Schule entspannt und umweltfreundlich

Mit dem ersten Schultag beginnt für die stolzen ABC-Schützen ein neuer Lebensabschnitt, der auch viele Herausforderungen mit sich bringt: den Schulweg meistern, pünktlich sein und sich im Unterricht konzentrieren. Mit diesen Tipps gelingt der Schulstart entspannt und auch umweltfreundlich.

Zum Beispiel sollten Eltern mehrmals mit dem Nachwuchs den Schulweg abgehen. Auf das „Elterntaxi“, das vor Schulen oft für Verkehrschaos sorgt, sollte man nicht nur aus Umweltgründen möglichst verzichten. Die Bewegung vor und nach dem Unterricht tut den Mädchen und Jungen gut und fördert die Selbstständigkeit.

Um unnötigen Stress am Morgen zu vermeiden, sollten Eltern ihr Kind immer rechtzeitig wecken. So bleibt noch Zeit für ein gemeinsames Frühstück. Wichtig für die Konzentration in der Schule sind gesunde Pausensnacks. Ein Vollkorn- oder Knäckebrot mit Käse, etwas saisonales Obst oder Gemüsesticks sowie Getränke wie Saftschorle, Tee oder Wasser sorgen dafür, dass die Energiespeicher der Kinder wieder aufgefüllt werden.

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt – am besten umweltfreundlich.
Foto: djd/Emil die Flasche/Adobestock/famveldmann

Den Tag stressfrei beginnen

Damit in Kunststoff- oder Alufolie eingewickelte Brote sowie Getränke in Einwegverpackungen aus Plastik oder Aluminium keine überquellenden Mülleimer am Ende der Pause verursachen, sollte man zu umweltfreundlichen Mehrwegflaschen und Brotdosen greifen. Glasflaschen von moderater Größe eignen sich etwa als Pausenbegleiter, die weder Müll produzieren noch Schadstoffe oder Weichmacher enthalten. Idealerweise steckt die Flasche in einem stabilen, stoffbezogenen Thermobehälter – so ist sie gegen Stöße geschützt und der Inhalt bleibt lange Zeit frisch (erhältlich etwa von Emil die Flasche). Brote und Obst sollten in einer plastikfreien Brotdose aus nachwachsenden Rohstoffen transportiert werden, die am besten spülmaschinenfest sind. Schließlich muss im Alltag alles praktisch ablaufen.

Hefte, Radiergummi, Stifte und Co.: Das Einkaufen der notwendigen Schulmaterialien gehört ebenso zum Schulanfang – und diese können durchaus umweltfreundlich sein. Eine Alternative zu Plastikumschlägen sind etwa stabile Heftumschläge aus Recyclingpapier, die es inzwischen in verschiedensten Farben und Designs gibt. Auch Schreibhefte und -blöcke sind aus Recycling-Papier erhältlich. Bruchsicherer und umweltfreundlicher als ein Plastiklineal ist eines aus Holz, Spitzer aus Metall halten meist länger als ihre Kunststoff-Kollegen. Und beim Kauf von Radiergummis kann man welche aus Naturkautschuk wählen.

Umwelt- und Klimaschutz ist wichtig. Mit dem Einkauf von umweltgerechten Schulutensilien werden Kinder von Anfang an für das Thema sensibilisiert. Umweltfreundliche Schreibwaren sind beispielsweise am Zeichen „Blauer Engel“ zu erkennen. Auch bei der Auswahl von Schulranzen sollte man darauf achten, dass sie ohne gesundheitsschädliche Weichmacher oder Schwermetalle hergestellt sind. Bei Filz- und Faserstiften kann man zu nachfüllbaren Stiften auf Wasserbasis greifen. Pausenbrot und Getränk nimmt der Nachwuchs am besten direkt von zu Hause in umweltfreundlichen Mehrwegbehältern wie der Glasflasche und wiederverwendbaren Brotdosen mit. Das macht auch den Gang zum Schulkiosk überflüssig, an dem meist ungesunde Süßigkeiten angeboten werden.

Für Umweltthemen sensibilisieren
Foto: Pixabay

Ob ein Kleinkind Asthma hat, ist gar nicht so leicht zu erkennen. Häufige Erkältungen oder eine Bronchitis, Husten mit brummenden oder leicht pfeifenden Geräuschen beim Atmen, bei körperlicher Anstrengung oder kaltem Wetter können Hinweise auf Asthma bei Kindern sein. „Der Verlauf der Erkrankung ist sehr unterschiedlich, die meisten Kinder leiden unter einer leichten Form des Asthmas und bei der Hälfte der Kinder verschwinden die Asthmabeschwerden in der Pubertät“, sagt Harald Anzinger von der AOK in Freising. Asthma bronchiale ist eine chronische Erkrankung der Atemwege und die häufigste chronische Erkrankung bei Heranwachsenden. Etwa zehn Prozent der Kinder in Deutschland sind betroffen. Jungen erkranken häufiger als Mädchen.

 

AOK-Behandlungsprogramm schon ab dem
zweiten Lebensjahr

 

Schwere Asthmaanfälle können lebensbedrohlich sein, deshalb ist eine gezielte Asthmatherapie wichtig. Dazu bieten die gesetzlichen Krankenkassen ihren betroffenen Versicherten strukturierte Behandlungsprogramme an, sogenannte Disease-Management-Programme (DMP). „Ab sofort können auch Kinder ab dem zweiten Lebensjahr an diesen strukturierten Asthmabehandlungen teilnehmen“ sagt Harald Anzinger. Wichtigstes Ziel der Behandlung ist die Asthmakontrolle und somit ein weitgehend beschwerdefreies Leben. Mithilfe von Medikamenten lässt sich Asthma gut in den Griff bekommen. Darüber hinaus soll die Behandlung helfen, den Alltag der Erkrankten möglichst normal zu gestalten. Das heißt auch, dass Kinder mit Asthma Sport treiben können und an Klassenfahrten teilnehmen dürfen. „Eltern sollten Lehrer und Betreuer jedoch über die Krankheit des Kindes informieren“, so Harald Anzinger.

Für Kinder mit Asthma hat die AOK ein Hörbuch entwickelt: „Die mutigen Vier“ – eine spannende Detektivgeschichte. Das Abenteuer handelt von vier Freunden, die in eine brenzlige Situation geraten. Eines der Kinder bekommt wegen staubiger Luft einen Asthmaanfall, den es aber mit Atemübungen und Unterstützung seiner Freunde in den Griff bekommt.

Das Hörbuch gibt es als kostenfreien Download unter

 www.aok.de/bayern/diemutigenvier

Asthma ist häufigste chronische Erkrankung bei Kindern

Foto: Pixabay